Nach einer erfolgreichen und aufregenden Saison als technischer Leiter der Seat Leon Supercopa Serie und der Seat Leon Langstrecken Challenge VLN, stand für René Eder zum Abschluß noch ein Highlight auf dem Programm. Die NASCAR Test und Trainingstage auf dem Lowe´s Motorspeedway in Concord, North Carolina, USA.
Das war eine ideale Möglichkeit die eigenen Fahrfähigkeiten zu verbessern und einen tieferen Einblick in den amerikanischen Motorsport zu bekommen.
Vom 07.11.-09.11. wurden theoretische Grundlagen und Details vermittelt, kombiniert mit unterschiedlichen Fahrübungen und Rennsimulationen.
Zu Beginn fand eine Streckenbesichtigung statt, wobei die Neigung der Steilkurven von 24° wirklich beeindruckend war. Drafting, Bump Driving und Passing bei Höchstgeschwindigkeiten waren ein atemberaubendes Erlebnis. Als Abschluß wurde eine Rennsimulation mit 8 Fahrzeugen durchgeführt, die René erfolgreich absolvierte und somit verdient das Fast Track Racing Zertifikat erhielt. Einem möglichen Renneinsatz in einer NASCAR Serie steht somit nichts mehr im Weg….
Mein Dank gilt den Fahrerkollegen und ganz besonders dem Team von Fast Track Racing für die tollen Tage. www.fasttrackracing.com
Der abschließende Kommentar meiner Kollegen und der Instruktoren war eindeutig:
“We don´t know where he come from, but he likes to go fast”
Um das Ganze abzurunden wurde die restliche Zeit für sightseeing und shopping genutzt. In den Städten Concord, Mooresville und Kannapolis gibt es die größte Ansammlung modernster Werkstätten im Motorsport, die auf dem neuesten Stand der Technik sind.
Viele bekannte Rennställe wie Red Bull Racing oder Penske Motorsport glänzen mit riesigen Hallen in denen ganze Heerscharen von Technikern und Ingenieuren arbeiten. Für jeden Arbeitsschritt gibt es eigene Arbeitsbereiche: Chassis, Achsen, Fahrwerk, Motor, bis schließlich ein komplettes NASCAR Rennfahrzeug in nur 27 Arbeitstagen fertig gestellt ist.
Als Europäer war es beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung und Professionalität hier gearbeitet wird. Mit Sicherheit war dies nicht der letzte Aufenthalt in Amerika, es werden noch weitere folgen.





















